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AKTUELLER STAND: Spendensammlung beendet.

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Zu Maksim's Krankheitsgeschichte

Stand: Dezember 2015. Spendensammlung beendet. Wir bedanken uns vor allen, die sich an der Spendensammlung beteiligt haben.

Die Diagnose: Neuroblastom im vierten Stadium mit Schädigung des Skeletts und Metastasen im Knochenmark

Maksim Balyk ist ein gewöhnlicher zwölfjähriger Junge aus der Ukraine. Er wuchs als ein sportliches und gesundes Kind auf. Deshalb kam die Krankheit wie ein Schlag. Vor drei Jahren tauchten auf einmal seltsame, starke Schmerzen in seinen Händen und Füßen auf. Neun Monate lang konsultierten seine Eltern Ärzte in verschiedenen Kliniken, aber niemand stellte die richtige Diagnose. Dann kam der Moment, in dem Maksim sich vor Schmerz nicht mehr im Bett drehen konnte und sogar starke Schmerzmittel nicht mehr halfen. Nach diesen neunmonatigen fruchtlosen Konsultationen wurde er im März 2011 in sehr schlechtem Zustand in die OCHMADET-Klinik in Kiew eingeliefert. Dort wurde ihm dann die grauenhafte Diagnose "Krebs" gestellt. Ein Neuroblastom im vierten Stadium mit Schädigung des Skeletts und Metastasen im Knochenmark.

In der Ukraine machte der Junge eine hochdosierte Chemotherapie in zehn Blöcken im Kiewer Krebsinstitut. Voraussetzung für eine weitere Behandlung war eine MIBG-Szintigrafie, die in der Ukraine nicht durchgeführt werden kann. Man überwies Maksim in das "Blochin"-Krebsforschungszentrum in Moskau. In der russischen Klinik kam man zu dem Entschluss, dass die Tumore an seiner Wirbelsäule dringend entfernt werden mussten. Diese Operation war glücklicher Weise erfolgreich. Nun wurden ihn noch zwei Blöcke hochdosierter Chemotherapie verordnet. Doch nach einer gründlichen Untersuchung wurde klar, dass keine Remission eintrat. Es konnten auch keine geeigneten Stammzellen für eine Transplantation gefunden werden. Eine weitere Therapie in Russland hatte sich für Maksim somit erledigt. Es blieb nur noch die MIBG-Therapie, die weder in Russland, noch in der Ukraine durchgeführt wird.

Die Eltern des Jungen wandten sich an westeuropäische Kliniken. Auf ihre Anfrage bekamen sie eine positive Antwort von Professor Berthold von der Uniklinik Köln, einer der fortschrittlichsten onkologischen Kliniken Deutschlands. Doch die Rechnung der Klinik über 220.000 € konnte die ukrainische Familie mit ihrem geringen Einkommen nicht zahlen. In einem Jahr der Behandlung in Russland und der Ukraine hatten sie bereits alle ihre Ersparnisse aufgebraucht und Kredite aufgenommen. Freunde und Verwandte halfen wo sie konnten. Onkologische Behandlungen sind jedoch grundsätzlich sehr teuer.

Maksims Familie wandte sich an viele ukrainische Hilfsorganisationen, aber erhielt eine Absage nach der nächsten, da diese nur für Behandlungen auf dem Gebiet der Ukraine aufkommen und ihre Wartelisten auch so sehr lang sind. Als letzte Hoffnung baten die Eltern Ehrenamtliche um Hilfe bei der Verbreitung von Informationen über ihr Kind über das Internet. Ein halbes Jahr wartete der Junge ohne die notwendige medizinische Zuwendung zu Hause ab, was bei einer Diagnose wie Maksims sehr gefährlich ist. Dann geschah ein Wunder. Ein anonymer Spender aus Sankt Petersburg überwies 170.000 € an die Klinik für Maksims Behandlung. Die restliche Summe brachten viele weitere mitfühlende Menschen zusammen.

Im April 2012 reiste Maksim seine Behandlung nach Deutschland. Hier geschah ein weiteres Wunder: der Körper des Jungen begann, sich gegen die Krankheit zu wehren. Zu diesem Zeitpunkt lokalisierten sich die bösartigen Tumore nur noch an drei Stellen – und das nachdem Maksim aus Moskau mit einer vollständigen Ausbreitung der Tumore auf das Skelett und Knochenmark in die Ukraine heimgekommen war! In Deutschland verordnete man ihm eine Chemotherapie mit Tabletten und eine Untersuchung in der Uniklinik Köln. Alle drei Monate führte man eine Knochenmarkpunktion unter Narkose, sowie MRT's, CT's, Ultraschalluntersuchungen und viele andere Prozeduren durch. Derartige Untersuchungen sind sehr anstrengend für ein Kind. Die Resultate machten jedoch Hoffnung. Die Krankheit schritt zurück.

Ende August 2013 aber hatte Maksim starke Schmerzen im Rücken und bekam hohes Fieber. Drei Tage lang versuchten die Eltern, eigenständig mit dem Fieber und den Schmerzen fertigzuwerden. Doch Maksim ging es immer schlechter und man lieferte ihn wieder in die Kölner Klinik ein. Zehn Tage lang hing der Junge am Tropf mit drei Antibiotika und zwei verschiedenen Schmerzmitteln. Aufgrund des schlechten Zustands, in dem sich der Junge befand, konnten die Ärzte nicht mit der Untersuchung beginnen. Nachdem er sich stabilisiert hatte und man ihn untersuchen konnte, zeigte sich ein Rückfall des Krebsleidens mit Befall der Knochen und Neubildung von Tumoren am Becken. Aber da die Behandlung noch lange nicht abgeschlossen ist, machen die Ärzte optimistische Prognosen, was die Heilung angeht.

Am 9. September fing die nächste Behandlung an. Maksim durchlief sechs Blöcke hochdosierte Chemotherapie, die er schlecht vertrug. Nach jedem Block lag er mit einer Infektion, Fieber und niedrigen Blutwerten in der Klinik, wo er dann für jeweils zehn Tage am Tropf hing und ihm zwei bis drei Antibiotika verabreicht wurden. Nach jedem der Blöcke brauchte er außerdem eine Blut- und Trombozytentransfusion. Nach dem zweiten Block hatte Maksim eine Blutvergiftung. Fünf Tage lang blieb sein Fieber bei 40°C und seine Blutwerte lagen im kritischen Bereich. Wegen des Fiebers durfte keine Bluttransfusion gemacht werden. Sein Blut konnte kaum gerinnen und einen ganzen Tag blutete seine Nase ohne abzulassen.

Das sind bloß einzelne Geschichten aus der dreijährigen Behandlung des Jungen. Es ist schwer sich vorzustellen, dass ein Kind das alles aushält, aber Maksim ist ein Kämpfer. Er ist ein starker Junge. Dank der Ärzte und der Gebete seiner Mutter, gelingt es ihm durchzuhalten.

Maksim ist ein Einzelkind. Er ist alles, wofür seine Mutter lebt. Er verkörpert die Hoffnungen seines Vaters und gibt ihm Halt. Seine Eltern haben ihn immer umsorgt. Wie so etwas mit ihrem Kind passieren konnte, begreifen sie einfach nicht. Maksims Mutter befindet sich in einer sehr schlechten Verfassung. Nur noch Beruhigungspillen halten sie aufrecht. Sie weiß, dass ihr Kind nicht sehen darf wie sie leidet. Aber der Gedanke, dass ihr Sohn Schmerzen hat und sie nichts dagegen tun kann, zerreisst ihr das Herz. Nur ihre Gebete, der feste Glaube an Gott und an die Güte der Menschen gibt ihr Kraft und Hoffnung. Hoffnung, dass ihr Sohn gesund werden kann. Der Junge hängt sehr an seinem Vater, der versucht, jede freie Minute mit ihm zu verbringen, ihn ermutigt und ihm versichert, dass alles gut wird und man nur durchhalten muss.

Maksim ist ein vielseitig begabter Junge. Er liebt es Modelle zusammenzubauen und hat angefangen Gitarre zu spielen. Er findet es sehr schade, dass sein Gitarrenunterricht, den ihm einer der freiwilligen Helfer in der Unterkunft der Klinik gibt, wegen der stationären Behandlung ausfallen muss. Aber seine große Leidenschaft sind Autos. Er träumt davon, irgendwann hinter einem Lenkrad zu sitzen. Am liebsten würde er bald schon der nächste Michael Schumacher werden.

Doch die Zukunft des Jungen hängt vor allem von seinem Gesundheitszustand ab. Er muss die komplette Therapie abschließen. Am 14. Mai 2014 bekam Maksim eine Knochenmarktransplantation. Die Prozedur war eine sehr starke Belastung für ihn. Seine Herztätigkeit und der Sauerstoffgehalt in seinem Blut waren extrem niedrig. Doch dank der Kompetenz der Ärzte überstand Maksim den Eingriff. Jetzt befindet er sich in einem komplizierten, aber dennoch wichtigem Zustand der Genesung.

Um einem Rückfall zu entgehen und die Erfolge der Therapie zu festigen, braucht Maksim nun eine Antikörpertherapie. Das bedeutet zwar, der Junge müsste noch ein halbes Jahr mit belastender Therapie durchmachen, aber diese ist lebenswichtig.

Eine Rechnung über 220.000 € wurde bereits bezahlt. Nun steht noch eine Rechnung der Uniklinik Köln über die Summe von 150.000 € aus. Maksims Eltern befinden sich in einer ausgangslosen Situation. Die Familie hat finanzielle Nöte und die Eltern bitten Sie in völliger Verzweiflung, mitzuhelfen, die Behandlung für ihren Sohn zu bezahlen! Alle ihre Hoffnungen liegen in Gottes Gnade und der aktiven Hilfe mitfühlender Menschen. Sie beten jeden Tag, dass ihr kleiner Maskim es schafft, diesen schrecklichen Weg zu Ende zu gehen und die Krankheit zu besiegen. Damit er wieder erleben kann, wie sich Kindheit anfühlt. Damit er wieder zur Schule gehen kann und wieder fröhlich mit seinen Freunden Fußball spielen kann. Damit dieser mutige Junge keine Tränen und keine Angst mehr in den Augen seiner Mutter sieht.

Wer Maksim helfen will, kann sich bei uns per Email melden: info[at]grosses-herz-fuer-kleine.de


Группа НА-НА в гостях у Максима Балюка



"Картина ТВ" посвятила декабрьскую благотворительную страницу Максиму.

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